Kilian Kirchhoff

Geburtsort: Rönkhausen
Geburtsdatum: 18.12.1892
Sterbedatum: 24.04.1944
Stadt: Oerlinghausen
Straßennamen: Kilian-Kirchhoff-Straße

Sein/ Ihr Leben:

Kilian Kirchhoff wurde am 21.12.1892 in Lenkhausen getauft. Seine Familie starb als er noch jung war, weshalb er mit 14 Jahren als Pflegesohn in die Familie Baußmann kam. Er erhielt Privatunterricht und übersprang in einem Jahr drei Gymnasialstufen. Ein Mitschüler beschrieb ihn mit folgenden Worten: “Kilian war ein kleines Pulverfass, ein Bücherwurm, aber auch ein Schelf“ Er war ein temperamentvoller Schüler, der Mathematik hasste und alte Sprachen liebte. Trotz seiner schulischen Begabung, fiel er ausgerechnet in seinem Lieblingsfach Griechisch durch. Am 19.04.1914 wurde er in den Franziskanerorden aufgenommen, in Warendorf erhielt er sein Ordenskleid. Währenddessen studiere er Philosophie. Nach seinem Soldatendasein im Jahr 1916 bis 1918 gab er zwei Jahre später ein feierliches Gelübde ab, weitere zwei Jahre anschließend im selben Ort, im Dom zu Paderborn fand seine Priesterweihe statt. Seine erste Stelle bekam er dann im Kolleg St. Ludwig. 1926 beschäftigte er sich mit Hymnen und Symeon. Als er 1929 in Essen war, dichtete und lehrte er als Pfarrer. Im laufe der Jahre ging er den Seelsorgertätigkeiten nach und begegnete der Ostkirche. Im Kloster Rietberg vollendete er sein 10-Bändiges werk `Die Ostkirche bettet´. 21.10.1943 wurde Kilian wegen „Staatszersetztender Äußerung“ festgenommen. Nach zahlreichen erfolglosen Verhandlungen wurde er zum Tode verurteilt. Am 24.04.1944 wurde er dann in Görden, Brandenburg enthauptet.


Werke:

- Symeon der Neue Theologe. Licht vom Licht. (1930)
- Über dich freut sich der Erdkreis. Marienhymnen der byz. Kirche. (1940)

Erstellt von:

Natalia Löwen

Quellen:

Stadtbücherei Detmold,
Deutsche Biografische Enzyklopädie